Papierblumen selber basteln

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Papierblumen selber basteln

Vor ein paar Wochen war ich beim Kleinen Fest im Großen Garten hier in Hannover. Das war wunderschön, kann ich nur jedem empfehlen. Dort gab es viele verschiedene Künstler und einen Mexikaner, der Papierblumen gebastelt hat. Das fand ich so faszinierend, das ich mir auch eine habe basteln lassen. Zu Hause setzte ich mich dann ein paar Tage später hin und versuchte die Blume nach zu basteln. Die ersten drei Anläufe sind missglückt. Ich hatte ja nur meine Vorlage und konnte ein paar Blicke auf den Künstler werfen, wie er die Blume machte. Daraus wollte ich dann einen Blogeintrag machen „Papierblumen selber basteln“.

Nach und nach sehen meine Blumen immer besser aus und bei jeden Mal fällt mir noch was ein, was ich beim nächsten Mal besser machen möchte.

Ich versuche nun euch zu erklären, wie man diese Blumen bastelt, was gar nicht einfach ist. Wenn ihr was nicht versteht, dann schreibt mich bitte einfach an und ich versuche das dann zu erklären 🙂

Das brauchst du für die Papierstiele
Farbiges Papier in DIN A4 / Zeitschriften-Blätter
Lineal
Schere
Pinsel
Kleber (ich habe Kleber für die Serviettentechnik verwendet)
Schaschlickspieße oder Zahnstocher

Das brauchst du für die Blume
Verschieden farbiges Seidenpapier
Schere
Tacker

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Und so gehts
1. Teil: Blumenstiele
Zuerst machen wir uns an die Stiele. Die DIN A4 Blätter musst du der erst mal dritteln. Damit meine ich die lange Seite des Papiers. Du hast dann Papierstücke, die ca. 9 cm hoch und 21 cm breit sein sollten. Leg diese Papierstreifen auf eine Unterlage wie Pappe oder Zeitungspapier. Streiche den Papierstreifen mit Kleber ein. Lege den Schaschlickspieß oder den Zahnstocher unten rechts etwas schräg an die Ecke und fange an das Papier aufzurollen. Ich habe dafür einige Anläufe gebraucht und meine Blumenstiele sind auch noch nicht perfekt, aber Übung macht den Meister. Stelle die Stile in ein Glas zum Trocknen und ziehe dann unten den Schaschlickspieß langsam raus. Mit dem Zahnstocher ist das etwas schwieriger, bei mir stecken sie noch drin 😉

2. Teil: Blumen
Auch das Seidenpapier habe ich zunächst gedrittelt. Es entstehen Papierstreifen von 11 cm Höhe und 23 cm Breite. Es kommt natürlich darauf an, wie groß dein Ausgangspapier ist, da kannst du auch einfach etwas ausprobieren. Für eine Blume brauchst du 3-4 verschiedene Papierstreifen und du kannst auch 1-4 verschiedene Farben verwenden. Ich finde 2-3 Farben schön, sonst wird es auch zu viel.

In meinem Beispiel haben wir zwei gelbe und zwei orange Papierstreifen. Diese Streifen bekommen nun jeweils ein Muster in die Kanten geschnitten. Dafür nimmst du dir den ersten Papierstreifen vor und faltest ihn zunächst der Länge nach in der Mitte. Nun faltest du dieses Stück der kurzen Seite nach dreimal nacheinander immer wieder in der Mitte. Du kannst nun in den ersten Papierstreifen ein Blütenblatt ins Papier schneiden. Beim nächsten Blatt habe ich Fransen geschnitten und dann in die nächsten beiden Papierstreifen wieder etwas kleinere Blätter.

Wenn du mit den verschiedenen Papierstreifen durch bist, legst du sie aufeinander (siehe Foto) und faltest sie wie einen Fächer (siehe Foto). In der Mitte drückst du die zusammen gefalteten Blätter zusammen und nimmst dir einen Papierstiel. Diesen wickelst du um den Fächer und tackerst ihn dann zusammen. Dreh die Blume so, das der Stiel nach oben zeigt und tackere die erste Papierblumenschicht am Ende jeweils zusammen (siehe Foto).

Jetzt drehst du die Blume noch mal um, so dass der Stiel nach unten zeigt. Ziehe nun vorsichtig die beiden oben liegenden Papierstreifen nach oben (siehe Foto). So öffnest du die Blüte und fertig ist die Blume.

Ich merke gerade, das es wirklich schwierig ist zu erklären, wie man diese Blume bastelt. Am besten guckt ihr euch auch meine Bilder an und legt einfach drauf los. Viel Spaß mit dem Beitrag „Papierblumen selber basteln“ und bis zum nächsten Mal,

Steffi

 

Strickliesel Armband geflochten

Strickliesel Armband geflochten

Strickliesel Armband geflochten

Jetzt ist es endlich soweit, endlich mal wieder ein Beitrag zum Thema Strickliesel! Das hatte ich schon länger vor und ich habe auch schon mehrere Versuche gestartet, hatte aber nicht die richtige Lösung für den Verschluss gefunden, was mir jetzt geglückt ist. Heute gibt es also einen Beitrag zum Thema „Strickliesel Armband geflochten“, viel Spaß dabei!

Ich bastele die Sachen nie vor, sondern setze mich sonntags hin (die Idee entsteht vorher im Kopf), besorge die nötigen Zutaten und los gehts. Leider funktioniert dann manchmal nicht, was ich mir vorgenommen habe und so gibt es sonntags dann manchmal keinen Beitrag. Wo ich aber im Moment viel für mache ist mein Spreadshirt Shop. Den habe ich nun unbenannt zu tulpenmüller und es gibt viele neue Designs. Schaut doch mal vorbei, hier gehts zum Shop.

Das brauchst du
Knüpfgarn in 2 Farben
Magnetverschluss 8 mm Durchmesser
2 Komponentenkleber
Nähgarn
Schere

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Und so gehts
Für den heutigen Beitrag musst drei gleich lange Bänder stricklieseln. Sie sollten ca. eine Länge von jeweils 24 cm haben. Wenn du nicht weisst, wie man stricklieselt, dann kannst du hier in meinem Beitrag schauen. Jetzt musst du die drei fertigen Stücke flechten.

Nach dem Flechten nimmst du Nähgarn und wickelst es um die Enden. Wickel so viel Nähgarn um die Endstücke, bis sie gut verschlossen sind und nicht mehr aufgehen. Nun kannst du den Kleber anrühren und auf die Enden schmieren. Drücke die Enden in die Hülsen vom Magnetverschluss und drücke sie einige Minuten fest hinein.

Nach 20 bis 30 Minuten ist der Kleber getrocknet und dein Armband ist top mit dem Verschluss verbunden bzw. verklebt.

Viel Spaß beim nach machen bei meinem Beitrag Strickliesel Armband geflochten und bis zum nächsten Mal, Steffi.

Chia-Bananen-Pudding

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Chia-Bananen-Pudding

Chia ist in aller Munde, wer hat da schon nicht von gehört? Ich probiere gerne Dinge aus und konnte mich hier natürlich nicht entziehen 🙂 Chia Samen gehören zu den sogenannten Superfoods. Superfoods sind wie Superhelden, sie können einfach mehrere Dinge auf einmal – haben also verschiedene Superkräfte. Chia Samen haben zum Beispiel einen hohen Proteingehalt, enthalten Omega-3- und Omega-6- Fettsäuren, enthalten, viel Calcium und Eisen – außerdem sind sie hervorragende Sattmacher.

Von Chia-Pudding hatte ich schon öfter was gehört, hatte ihn aber noch nie probiert und konnte mir das auch nicht so richtig vorstellen. Bisher habe ich Chia Samen nur morgens auf mein Müsli gestreut.

Das brauchst du
3 EL Chia Samen
200 ml Kuhmilch (oder alternativ: Mandelmilch etc.)
1 Banane
200 g Naturjoghurt
Reissirup
Alternativ: Zimt oder gemahlenen Vanille

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Und so gehts
Gebe die Chia Samen in die Milch und weiche sie über Nacht ein. Am nächsten Morgen gut verrühren, die Banane klein machen und dazu geben. Je nach Geschmack etwas Reissirup, Zimt, Vanille oder andere Süßungsmittel hinzu geben und mit einem Zauberstab mixen.

Anschließend den Joghurt entweder oben drauf geben oder das Ganze verrühren und mit etwas Reissirup und Zimt dekorieren. Guten Appetit!

Mir hat der Chia-Bananen-Pudding erstaunlich gut geschmeckt. Zuerst dachte ich, das ich davon nicht satt werde, aber der Hälfte ca setzte das Sättigungsgefühl ein. Das werde ich mit Sicherheit noch mal probieren. Das Rezept habe ich von fitforfun.